Informationelle Infrastruktur


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Damit Daten aus BMBF-geförderten Projekten für Re- und Sekundäranalysen genutzt werden können, fördert das BMBF seit 2013 den Verbund „Forschungsdaten Bildung“. Dieser hat eine für die Bildungsforschung einheitliche Infrastruktur aufgebaut, die dafür sorgt, dass die Projektdaten nach Abschluss der Vorhaben an eine geeignete Einrichtung übergeben, die Daten archiviert sowie dokumentiert und auf Anfrage der wissenschaftlichen Community zur Verfügung gestellt werden. (interner Link auf die Seite des Verbundes).

Eine Checkliste zum Management von Forschungsdaten finden Sie hier.

Mit dem von 2009 bis 2013 vom BMBF geförderten Nationalen Bildungspanel (NEPS) wird die informationelle Infrastruktur im Bereich der Bildungsforschung entscheidend verbessert. NEPS stellt der Wissenschaftsgemeinschaft qualitativ hochwertige Daten zu Bildungsprozessen und Kompetenzentwicklungen in Deutschland unter der Perspektive „Bildung im Lebenslauf“ zur Verfügung. Die Förderung des NEPS war ein zentraler Bestandteil der Forschungspolitik des BMBF im Kontext des Rahmenprogramms.

Das Nationale Bildungspanel war bis 2013 am Institut für bildungswissenschaftliche Längsschnittforschung (INBIL) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg angesiedelt und wird von einem interdisziplinär zusammengesetzten Konsortium durchgeführt. Seit Januar 2014 ist das NEPS eine Studie am neu gegründeten Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Direktorin des LIfBi ist Prof. Dr. Sandra Buchholz.