Informationelle Infrastruktur


Halfpoint - Fotolia

Damit Daten aus BMBF-geförderten Projekten für Re- und Sekundäranalysen genutzt werden können, wird dafür gesorgt, dass die Projektdaten nach Abschluss des Vorhabens an eine geeignete Einrichtung (Forschungsdatenzentrum oder sonstige Einrichtung der Forschungsinfrastruktur) übergeben, die Daten archiviert sowie dokumentiert und auf Anfrage der wissenschaftlichen Community zur Verfügung gestellt werden.

Eine Checkliste zum Management von Forschungsdaten finden Sie hier.

Mit dem von 2009-2013 vom BMBF geförderten Nationalen Bildungspanel (NEPS) wird die informationelle Infrastruktur im Bereich der Bildungsforschung entscheidend verbessert. NEPS stellt der Wissenschaftsgemeinschaft qualitativ hochwertige Daten zu Bildungsprozessen und Kompetenzentwicklungen in Deutschland unter der Perspektive „Bildung im Lebenslauf“ zur Verfügung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt seit 2011 die Nutzung der NEPS-Daten mit einem eigenen Schwerpunktprogramm: "Education as a Lifelong Process. Analyzing Data of the National Educational Panel Study (NEPS)" . Die Förderung des NEPS war ein zentraler Bestandteil der Forschungspolitik des BMBF im Kontext des Rahmenprogramms.

Das Nationale Bildungspanel war bis 2013 am Institut für bildungswissenschaftliche Längsschnittforschung (INBIL) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg angesiedelt und wird von einem interdisziplinär zusammengesetzten Konsortium durchgeführt. Seit Januar 2014 ist das NEPS eine Studie am neu gegründeten Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Direktor des LIfBi ist Prof. Dr. Hans-Günther Rossbach.