Sprachentwicklung so früh wie möglich fördern


Koordinierungsstelle FiSS

Was können pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Eltern tun, um die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder bestmöglich zu fördern?

Diese und viele weitere Fragen erörterten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen der Abschlusstagung des BMBF-Forschungsschwerpunkts „Sprachförderung und Sprachdiagnostik“ (FiSS) in Hamburg. Nach rund sechs Jahren intensiver Forschungsarbeit stellten knapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den geförderten Vorhaben ihre Forschungsergebnisse vor und zogen Bilanz. In ihrer zweiten Laufzeit gelang der Initiative der Brückenschlag von der anwendungsbezogenen Grundlagenforschung hin zur Überprüfung der Ergebnisse in der Bildungspraxis. Zu diesen Ergebnissen zählen etwa ein Coaching für pädagogische Fachkräfte zur Verbesserung der Wirksamkeit des Dialogischen Lesens, Aufgaben zur Erfassung schulisch relevanter Sprachkompetenzen bei Grundschulkindern und ein Elterntraining zur Schlüsselkompetenz „Mündliches und schriftliches Argumentieren“. Die Forschungsvorhaben wurden unter der Leitung von Angelika Redder koordiniert. Die wichtigsten Ergebnisse der 38 FiSS-Projekte fasst der soeben erschienene Sammelband der Koordinierungsstelle zusammen.

Weitere Informationen unter http://www.fiss-bmbf.uni-hamburg.de/_aktuelles/2015/10/26/kuerzlich-erschienen-fiss-ergebnisse.html