Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten


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Bekanntmachung: 25.02.2009
Förderzeitraum: 2010 - 2017
Vorhaben: Zwei Förderphasen mit insgesamt 29 Forschungsprojekten und einer Koordinierungsstelle









1. Ziele der Fördermaßnahme

Lesen, Schreiben und Rechnen sind wichtige kulturelle Fähigkeiten, ohne die eine aktive und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nur erschwert möglich ist. Zahlreiche Studien belegen die schlechteren Bildungs- und Berufschancen für Menschen mit Defiziten in diesen Leistungsbereichen.

Eine evidenzbasierte Förderung der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ist daher von zentraler Bedeutung für die Gewährleistung gleicher Möglichkeiten individueller Entfaltung. Allerdings sind Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten wie auch Fördermaßnahmen in den genannten Bereichen bislang noch unzureichend wissenschaftlich untersucht. Neben der symptomatischen Abklärung möglicher Lernstörungen ist insbesondere die Forschung zu individueller ursachenbezogener Diagnostik erforderlich, um weitere Schritte für die Förderung abzuleiten. Nur auf Grundlage einer präzisen Diagnostik können auch individuelle, ursachenbezogene und evidenzbasierte Maßnahmen zur Förderung abgeleitet werden.

Diese BMBF-Fördermaßnahme zielt darauf ab, durch Forschungsprojekte empirisches Wissen zu generieren, das dazu beitragen kann, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die von Störungen im Bereich des Lesens, Schreibens und Rechnens betroffen sind, eine individuelle, ursachenbezogene Diagnostik und evidenzbasierte Förderung zu ermöglichen.

Zur Förderbekanntmachung "Empirische Bildungsforschung im Bereich ursachenbezogener individueller Diagnostik und Intervention bei umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten" 

2. Stand der Fördermaßnahme

Derzeit werden zehn Forschungsvorhaben (Sechs Einzelvorhaben und zwei Verbünde) sowie die Koordinierungsstelle (siehe unten) gefördert. 19 Forschungsvorhaben (Acht Einzelvorhaben und vier Verbünde) sind bereits abgeschlossen.

3. Geförderte Vorhaben

Aktuelle Projekte

Abgeschlossene Projekte


4. Koordinierungsstelle der Forschungsprojekte

Die Koordinierungsstelle wird gemeinsam geleitet von Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) Frankfurt am Main, Leiter der Arbeitseinheit Bildung und Entwicklung und Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, Klinikum der Universität München, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.

 

Kontakt: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)
Schloßstraße 29
60486 Frankfurt am Main

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität München Forschungsabteilung
Pettenkoferstr. 8a
80336 München

http://www.esf-koordinierung.de

Ansprechpartnerinnen:

Dr. Kathleen Thomas
Tel. +49 (0) 6924708 - 862
E-Mail: k.thomas@dipf.de

Isabelle Kessler
Tel. +49 (0) 894522 - 9033
E-Mail: isabelle.kessler@med.uni-muenchen.de