„Eltern fördern durch Argumentieren“ – ein Trainingskonzept


Die Fähigkeit zum Argumentieren ist eine wichtige Voraussetzung für den Schulerfolg. Durch alltägliche Eltern-Kind-Interaktionen wird diese sprachliche Kompetenz entwickelt und trainiert. Damit hat das familiäre Umfeld einen maßgeblichen Einfluss auf den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Das von Prof. Dr. Elke Wild (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Uta Quasthoff (Technische Universität Dortmund) geleitete Projekt „Eltern fördern durch Argumentieren – Train-the-Trainer-Konzept (EfA-TT)“ setzt hier an.

In dem Vorhaben wird ein praxistaugliches Fortbildungskonzept mit Trainingsmaterialien für pädagogische Fachkräfte in der Elternarbeit (z. B. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen) entwickelt. Indem ausgebildete Trainer die Eltern darin unterstützen, angemessen mit ihren Kindern zu kommunizieren und zu argumentieren, kann sich die präventive Funktion des Trainings entfalten: So können bspw. die Lernvoraussetzungen weniger privilegierter Kinder durch die Einbindung des familiären Unterstützungssystems - beispielsweise der Großeltern, Eltern oder Geschwister -  verbessert werden, was zu mehr Chancengerechtigkeit beiträgt.

Weitere Informationen unter http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/1948.php