Strukturelle Maßnahmen


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Vom BMBF geförderte Bildungsforschung soll dazu beitragen, der Politik und Praxis im Bildungswesen, der Wissenschaft selbst sowie der interessierten Öffentlichkeit relevante und wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse über Bildungs- und Erziehungsprozesse zur Verfügung zu stellen. Für die Entwicklung einer leistungsstarken sowie international anschluss- und wettbewerbsfähigen Bildungsforschung in Deutschland sind besondere Strukturen erforderlich. Zu diesen Strukturen zählen insbesondere interdisziplinäre Zentren der Bildungsforschung an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, exzellent qualifizierte, am Verbleib in der Forschung und gleichzeitig an „public science“ interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, eine informationelle Infrastruktur, die Forscherinnen und Forschern den Zugang zu Forschungsdaten erleichtert und schließlich Rahmenbedingungen, die der internationalen Vernetzung förderlich sind.

Einen wichtigen Beitrag zum Ausbau solcher Strukturen in der empirischen Bildungsforschung leistet das BMBF zunächst mit seiner allgemeinen institutionellen Forschungsförderung (z. B. Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL)) und mit seiner Ressortforschung (z. B. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Das Rahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung bündelt darüber hinaus Maßnahmen zur strukturellen Stärkung in den Bereichen Förderung des wissenschaftlichen NachwuchsesAusbau der informationellen Infrastruktur und Unterstützung der internationalen Vernetzung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.