Pädagogisches Personal mithilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse besser ausbilden


Von Videos für Lehrerinnen und Lehrern zum besseren Umgang mit Störungen im Unterricht bis zu Studien zur Motivation von Lehrenden und der Frage, wie sie sich auf die Lernziele von Schülerinnen und Schülern auswirkt - diese und viele weitere Themen standen im Fokus der Abschlusstagung des Forschungsschwerpunkts "Entwicklung von Professionalität pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen" (Propäda), die Ende Februar in Berlin stattfand.

Ausgehend von Projektpräsentationen diskutierten unter der Leitung von Prof. Cornelia Gräsel von der Koordinierungsstelle des Schwerpunkts ProPäda Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Vertreterinnen und Vertretern von Bildungsadministration, -praxis und -politik übergreifende Transferfragen: Wie kann ein erfolgreicher Austausch von Projektergebnissen zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis gelingen? Wie kann die Verbreitung von Forschungsergebnissen in die Öffentlichkeit sichergestellt werden? Die Diskussion zeigte ein großes Spannungsfeld zwischen praxisorientierten Bedarfen und den Anforderungen von empirisch basierten Forschungsdesigns auf. Gleichzeitig verdeutlichten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auch die Chancen und Möglichkeiten von anwendungsorientierter Grundlagenforschung sowie von Forschungsansätzen, mit denen die Gelingensbedingungen effektiven pädagogischen Handelns analysiert werden können. Im Grundsatz waren sich am Ende der Tagung alle Anwesenden einig, dass eine Kooperation mit der Praxis nicht erst am Projektende stattfinden sollte. Eine "gelegte Zusammenarbeit im Projekt" fördert den Transfer der Ergebnisse.

Weitere Informationen unter: http://empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/214.php