Methodische und methodologische Herausforderungen in der Forschungspraxis qualitativer empirischer Bildungsforschung


Peerworkshop mit Follow-Up-Meeting für Promovierende und Post-docs

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Zentrum für Schul- und Bildungsforschung

06099 Halle (Saale)

Projektleiterin: Dr. Maja S. Maier

Förderkennzeichen: 01JG1607

Laufzeit: 01.02.2016 bis 30.09.2016


Qualitative Methoden der Sozialforschung zur Gegenstands- und Gesellschaftsanalyse bilden eine wesentliche Grundlage, um Fragestellungen im Bereich der empirischen Bildungs-forschung zu beantworten. Die Forschungspraxis beruht zumeist auf der Interpretation von Beobachtungen, was eine besondere methodische Herausforderung an die Sicherung von Qualitäts- und Gütekriterien stellt. Um ihre Forschung erfolgreich zu gestalten, müssen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen sich diesen Herausforderungen stellen.

Ziel der geplanten Veranstaltung ist, methodische Zugänge der qualitativen Bildungsforschung kritisch zu reflektieren, aufzuzeigen, wie Erkenntnisse abgesichert werden können und damit existierende Methoden weiterzuentwickeln. Dazu sind zwei Workshops für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler geplant. Der erste Workshop dient der Aufbereitung des Themenkomplexes „qualitative Forschungsmethoden“ anhand von Impulsreferaten, einer Podiumsdiskussion, Expertenvorträgen und Gruppendiskussionen. Aufbauend auf dem ersten Workshop erarbeiten Arbeitsgruppen in einem zweiten Workshop Beiträge zu innovativen Forschungsstrategien. Diese veröffentlichen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anschließend in einem Sammelband.

Die Veranstaltung ermöglicht Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, sich individuell fortzubilden und über Fachgrenzen hinweg zu vernetzen, um bewährte Forschungsmethoden weiterzuentwickeln. Dadurch werden der Einsatz innovativer Forschungsmethoden und die Bildungsforschung generell nachhaltig gestärkt.

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