Bilanztagung des Forschungsschwerpunkts „Chancengerechtigkeit und Teilhabe“


Wie zeigt sich ungleiche Bildungsteilhabe? Und wodurch entsteht sie? Wie kann man dafür sorgen, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Chancen auf Bildung erhalten? Diese und andere Fragen wurden auf der Bilanztagung des Forschungsschwerpunkts „Chancengerechtigkeit und Teilhabe.

Sozialer Wandel und Strategien der Förderung“ Ende Januar in Berlin diskutiert. Etwa 150 Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Praxis kamen zusammen, um die zentralen Ergebnisse von 41 BMBF-geförderten Projekten zu diskutieren. Wie ein gerechter Zugang zu Bildung gelingen kann und wie die Aufstiegschancen durch Bildung verbessert werden können, wurde aus fünf unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: Dabei standen aktuelle Themen wie Inklusion oder die Bedeutung informeller Lernorte und die Sicherung der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt. Aber auch Übergänge in die berufliche und die Hochschulbildung sowie die Rolle von Lehr- und Fachkräften im schulischen Umfeld wurden diskutiert. Der Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren bezog sich vor allem auf die Frage, wie die Forschungsergebnisse in die Praxis umgesetzt werden können.

Weitere Informationen unter http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/1387.php